Sehr geehrte Patientin,

gemäß der Datenschutz‐Grundverordnung (DSGVO) sind wir ab dem 25.05.2018 verpflichtet Ihnen bestimmte Informationen bei der Erhebung Ihrer personenbezogenen Daten zu erteilen (bei der Durchführung des Behandlungsvertrages oder einer heilkundlichen Beratung ist eine Datenverarbeitung zwingend erforderlich, so dass eine Nichtbereitstellung Ihrer Daten im Regelfall dazu führt, dass keine Behandlung / Beratung vorgenommen werden kann). Dieser Verpflichtung kommen wir gerne mit Überreichung dieses Informationsblattes nach.

Namen und Kontaktdaten des Verantwortlichen:
Dr. med. Uwe Wiegel und Dr.med. Miriam Krohne , Pferdemarkt 6-8 , 23552 Lübeck

Zwecke sowie Rechtsgrundlagen der Datenverarbeitung:
Grundlage einer Behandlung ist der Behandlungsvertrag, der auch formlos geschlossen werden kann. Diesen Behandlungsvertrag können wir nur ordnungsgemäß erfüllen, wenn wir Ihre Daten verarbeiten, beispielsweise Ihre Versichertendaten aufnehmen. Der Zweck der Datenverarbeitung besteht primär also in der Durchführung des Behandlungsvertrages. Zusätzlich besteht eine gesetzliche Verpflichtung zur Verarbeitung Ihrer Daten. Ärzte, Psychotherapeuten und Zahnärzte müssen gemäß § 630f des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) zum Zweck der Dokumentation in unmittelbarem zeitlichen Zusammenhang mit der Behandlung eine Patientenakte in Papierform oder elektronisch führen. Dort sind sämtliche aus fachlicher Sicht für die derzeitige und zukünftige Behandlung der Patienten wesentlichen Maßnahmen und deren Ergebnisse aufzuzeichnen. Die Datenverarbeitung dient damit auch dem Zweck, dieser Verpflichtung nachzukommen. In den überwiegenden Fällen wird es sich bei den durch uns verarbeiteten Daten um Gesundheitsdaten handeln. Rechtsgrundlage für die Verarbeitung von Gesundheitsdaten ist Art. 9 Absatz 2 Buchstabe h) in Verbindung mit Absatz 3 der Datenschutz‐Grundverordnung sowie § 22 Bundesdaten-schutzgesetz (BDSG). Gesundheitsdaten werden ausschließlich bzw. unter Verantwortung von Personen verarbeitet, die einer strafrechtlich abgesicherten Schweigepflicht unterliegen. Die Patientendaten werden auch zu dem Zweck der gesetzlich geregelten Weitergabe an festgelegte Empfänger verarbeitet (beispielsweise an den überweisenden Hausarzt, an Kassenärztliche Vereinigungen, an den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung). Auch erhalten wir von Dritten, beispielsweise von Ihrer Krankenkasse oder anderen Behandlern aufgrund gesetzlicher Regelungen oder Ihrer Einwilligung Informationen, die wir zur Durchführung des Behandlungs-vertrages sowie zur Erfüllung unserer gesetzlichen Dokumentationspflicht (§ 630f BGB, s.o.) in der Behandlungsdokumentation speichern. Auch hierfür ist Rechtsgrundlage Artikel 9 Absatz 2 Buchstabe h) in Verbindung mit Absatz 3 DSGVO, § 22 BDSG. In den Fällen, in denen eine Datenverarbeitung nicht zur Durchführung des Behandlungsvertrages erforderlich ist oder nicht auf gesetzlicher Verpflichtung beruht, wird eine Datenverarbeitung üblicherweise auf Ihrer Einwilligung beruhen. Rechtsgrundlage ist in diesen Fällen Artikel 9 Absatz 2 Buchstabe a) DSGVO.

Empfänger oder Kategorien von Empfängern der personenbezogenen Daten:
Aufgrund gesetzlicher Vorschriften ist es möglich, dass wir Daten an folgende Empfänger / Kategorien von Empfängern weitergegeben:
• Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein
• Medizinischer Dienst der Krankenkassen
• Gesundheitsämter
Darüber hinaus können wir Daten mit der Einwilligung der Betroffenen weitergeben. Bei Erteilung Ihrer Einwilligung werden wir Sie darüber informieren, um welche Empfänger es sich im Einzelnen handelt.

Dauer bzw. Kriterien für die Festlegung der Dauer der Datenspeicherung:
Personenbezogene Daten von Patienten sind grundsätzlich gemäß § 630f Absatz 3 BGB sowie den Vorschriften der jeweils einschlägigen Berufsordnung für die Dauer von zehn Jahren nach Abschluss der Behandlung aufzubewahren.
Aufzeichnungen über Röntgenbehandlungen gemäß § 28 Absatz 3 Satz 1 Röntgenverordnung sind 30 Jahre lang nach der letzten Behandlung aufzubewahren.
In besonderen Fällen erfolgt eine längere Aufbewahrungsfrist als gesetzlich angeordnet, beispielsweise bei der Durchsetzung von Schadensersatz‐, Versicherungs‐ und Rentenansprüchen des Patienten, soweit wir hiervon Kenntnis haben. Ebenso kann auch der gesundheitliche Zustand des Patienten eine über die Fristen hinausgehende Aufbewahrung erforderlich machen. Da auch zivilrechtliche Schadensersatzansprüche des Patienten gegen seinen Behandler gemäß § 199
Absatz 2 BGB erst nach 30 Jahren verjähren, behalten wir uns vor, die Patientenakte für die Dauer von 30 Jahren aufzubewahren.

Rechte der Betroffenen:
Im Rahmen der Vorschriften der Datenschutz‐Grundverordnung haben Sie verschiedene Rechte im Zusammenhang mit der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten. Dazu gehören das Recht auf Auskunft, auf Berichtigung, auf Löschung, auf Einschränkung der Verarbeitung, auf Widerspruch gegen die Verarbeitung sowie das Recht auf Datenübertragbarkeit. Soweit die Datenverarbeitung auf Ihrer Einwilligung beruht, können Sie diese Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Sie können hinsichtlich der Datenverarbeitung bei der zuständigen Aufsichtsbehörde Beschwerde einlegen.

Verpflichtung zur Bereitstellung der personenbezogenen Daten und Folgen der Nichtbereitstellung:
Bei der Durchführung des Behandlungsvertrages oder einer heilkundlichen Beratung ist eine Datenverarbeitung zwingend erforderlich, so dass eine Nichtbereitstellung Ihrer Daten im Regelfall dazu führt, dass keine Behandlung / Beratung vorgenommen werden kann

Dr.med. Uwe Wiegel; Dr. med. Miriam Krohne

 

 Covid-19-Ud-Date vom 22.11.2021  

 Liebe Patientinnen,

Operationen finden im Moment ohne Einschränkungen mit gewissen Auflagen im Marien-Krankenhaus statt. Ebenso Entbindungen oder geburtshilfliche Probleme ab der 36+0 SSW .Sämtliche Neuerungen inklusive Besuchsregelungen, Anmeldung zur Hebammensprechstunde und zur Kreißsaalführung finden Sie auf der Homepage des Marien-Krankenhauses: https://www.marien-krankenhaus.de/. Die Kreißsaalführungen finden wieder als Präsenzveranstaltung nach vorheriger Anmeldung statt.

Um die Ausbreitung des Coronaviruses zu verhindern, bitten wir Sie, uns zunächst telefonisch zu kontaktieren, falls Sie einen Termin haben und erkältet sein sollten oder in einem Risikogebiet waren. Bitte kommen Sie  alleine zu Ihrem Untersuchungstermin. Hiervon ausgenommen sind Dolmetscher und Begleitpersonen von Pflegebedürftigen und Minderjährigen, diese benötigen jedoch einen 2G-Nachweis.

Schwangere dürfen  ein Mal einen Angehörigen zu einer Ultraschalluntersuchung mitbringen ( bitte mit unseren MFA absprechen). Auch hier ist ein 2G-Nachweis erforderlich. 

Gleiches gilt für Gespräche in besonderen Situationen, z.B. einer Krebsdiagnose. Auch hier versuchen wir Termine außerhalb der regulären Sprechstundenzeiten für Sie zu finden, damit Angehörigen mitkommen können. 

Eine offene Sprechstunde/Notfallsprechstunde ist uns nach wie vor nicht erlaubt. Bitte rufen Sie uns bei Beschwerden möglichst früh an, damit wir eine zeitnahe Vorstellung bei uns für Sie ermöglichen können. 

Zum Schutz von allen, bitten wir Sie, die AHA-Regeln einzuhalten und eine medizinsche bzw. FFP2-Maske zu tragen.  Sollten Sie eine Maskenbefreiung haben, kontaktieren Sie bitte vorher telefonisch unserer Helferinnen, damit diese einen Termin für Sie organisieren können.

Bitte helfen Sie uns dabei, Sie und Ihre Mitmenschen zu schützen! Vielen Dank!

 

Ihr Praxisteam

 

 

 

 

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