Dieses ist die zweite Operationsmethode bei einer Belastungsinkontinenz. Sie existierte vor der Technik der TVT-Einlage und war lange Zeit der Goldstandard, d.h. die OP, an der sich alles misst. Sollte neben der Harninkontinenz noch eine Blasensenkung (Cystocele) bzw. ein Defekt des Bindegewebes seitlich der Scheide bestehen, was man gut bei der gynäkologischen Untersuchung sieht, ist dieses die Methode, mit der wir Ihnen am besten helfen können, auch wenn wir hierfür einen ca. 10 cm langen Unterbauchquerschnitt machen müssen.
Der Blasenhals wird durch Haltenähte, die von der Scheide bis zu den Schambeinästen reichen, angehoben und fixiert.  Dadurch werden  Harnröhre und Blasenhals in eine Position gebracht, bei der eine optimale Druckübertragung für den Harnröhrenverschluss erzielt wird. Auch die Blasensenkung kann so behoben werden. Der Eingriff dauert ca. 45 Minuten und wird in Rückenmarknarkose oder Vollnarkose durchgeführt. Während der OP wird ein Katheter in die Blase eingelegt mit dessen Hilfe wir nachher ein Blasentraining machen können, denn diese muss sich erstmal wieder an ihre neue Position gewöhnen. In der Regel dauert das nicht länger als drei Tage und meist spürt man schon direkt  einen Erfolg und ist trocken (kontinent).

Betriebsurlaub vom 20-24.06.2022

 

Sehr geehrte Patientinnen,

vom 20.-24.06.2022  bleibt unserer Praxis geschlossen.

 

Folgende Praxen vertreten uns in der Zeit: 

  • Dr. med Martin Teffner, Königstr. 14, 24552 Lübeck, Tel: 71231
  • Dr. med. Ulfert Holtkamp (Frau Zieros), Parade 8, 23552 Lübeck,  Tel: 73321                                                                                                                                                                                                                               (Frau Flehmeyer) Marlistr. 101, 23556 Lübeck: Tel.68066

 

Bei akuten Beschwerden stellen Sie sich bitte in der Notaufnahme des UKSH vor, Schwangere ab der 36+0 SSW auch im Kreißsaal des Marien-Krankenhauses Lübeck.  

 

Wir danken für Ihr Verständnis

 

Dr. med. Uwe Wiegel & Dr. med. Miriam Krohne

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